Am Montag, den 20.10.2008, besuchte Ministerpräsident Rüttgers die Heinrich-Heine-Universität. Gekommen war er zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Dr. Gert Kaiser, einen ehemaligen Rektor der Universität. Der MSB, der AStA der Uni Düsseldorf und der der FH Düsseldorf riefen zu Protesten auf. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde war dabei Nebensache. Es ging darum, Rüttgers, wenn er schon mal da ist, die Meinung ins Gesicht zu sagen. Den Aufrufen des MSB und den ASten der Uni und der FH folgten etwa 500 Studierende, zum größeren Teil aus der FH.
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Über 3000 StudentInnen protestierten am 17.06. gegen Studiengebühren und eingeschränkten Zugang zu Masterplätzen.
Die bunte und lautstarke Demo setzte sich mit leichter Verspätung kurz nach 12 Uhr in Richtung Innenstadt in Bewegung. Darunter neben zahlreichen Fahnen, Transpis und Schildern, eine Gruppe aus Köln, die verkleidet als Hochschulräte und Rektor in Königsgewand und Krone auftraten. Ob Rektor Labisch bei diesem Anblick in Sehnsucht schwelgen oder sich eher ertappt fühlen würde, weiß wohl nur er selber. Weitere Gruppen kamen u.a. aus Bonn, Dortmund, Duisburg, Essen, Münster, Paderborn, Siegen, Bochum und Bielefeld. Auch die Clowns Army sorgte für viel Gelächter als sie immer wieder die Helm-Knüppel-Sonnenbrille-Kaugummi-Rambo-Fraktion der Polizei nachmachte (mit sehr viel mehr Charme übrigens) oder quer durch sich bildende Polizeiketten Fangen spielte.
Mit Abwesenheit glänzten hingegen die Jusos, die lieber in der Uni Wahlkampf für das Studierendenparlament machten, in dem sie vorgeben sich für die Abschaffung der Studiengebühren einzusetzen, anstatt auch effektiv etwas dafür zu tun. Eine Ankündigung im Hochschulradio am Montag war das höchste an Anstrengung, das sie für die Demo aufbringen konnten. Die Arbeit haben wie immer andere gemacht. Andererseits ist es ja nicht so, dass sie jemand wirklich vermisst hätte…
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Am 16.1. fand im Hörsaal 3F eine Podiumsdiskussion zum Thema CHE-Hochschulranking statt. Das CHE (Zentrum für Hochschulentwicklung) ist in den letzten Monaten arg in die Kritik geraten, welche ihren vorläufigen Höhepunkt im Boykott-Aufruf der ASFH Berlin fand. Alle Schweizer und auch Österreichische Universitäten traten aus dem Hochschulranking aus. An der Podiumsdiskussion nahmen Professor Dr. Baurmann (Geschäftsführer des sozialwissenschaftlichen Instituts), Petra Giebisch (CHE), Thorsten Bultmann (Bund demokratischer WissenschaftlerInnen) und Andrea Remmers (ASTA-Vorsitzende der ASFH Berlin) teil.
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Es erfordert einiges an Organisationstalent, Studium, Kind, Haushalt und eventuell Nebenerwerbstätigkeit unter einen Hut zu bringen. Der ständige Balanceakt und die Sorge um die existentielle Absicherung der Familie führen häufig dazu, dass der Wunsch, das begonnene Studium auf die eine oder andere Art und Weise rasch zu beenden, groß ist. Studiengebühren und das eher miserable Angebot an Kinderbetreuung für Kinder unter 3 Jahren tragen das ihre dazu bei. Weiterlesen von ‘Infoveranstaltung “Studieren mit Kind” 17.01.’
Seit 1998 führt das CHE/Centrum für Hochschulentwicklung, eine 1994 von der Bertelsmann-Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz gegründete gGmbH, das “CHE-HochschulRanking” an den bundesdeutschen Hochschulen durch. Umstritten ist nicht nur das CHE selbst, durch seine Nähe zum Bertelsmann-Konzern und seinen Umgang mit den Ergebnissen aus Umfragen (so schloss man beim CHE aus einer Umfrage, in der drei Studiengebührenmodelle bewertet werden sollten, dass Studiengebühren generell befürwortet würden), sondern auch das HochschulRanking als solches.
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Am Donnerstag, den 15.11.2007, fand die vierte Sitzung des Studierendenparlaments der HHU statt. Die wichtigsten Themen waren das NRW-Semesterticket, die AStA-ESAG und das diesjährige Filmfest an der HHU. Hauptsächlich ging es um massives Fehlverhalten des AStA-Vorstandes im Umgang mit studentischen Geldern.
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Der Chaos Computer Club ruft für den 06.11. zu dezentralen Kundgebungen gegen die Vorratsdatenspeicherung in ganz Deutschland auf. Auch in Düsseldorf:
Dienstag, 06.11.2007
17.00-19.00
Schadowstraße vor den Arkaden
Kommt zahlreich!
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Klingt nach einem Überfall? So etwas Ähnliches war es auch. Am Dienstag vergangener Woche fand auf der Strecke zwischen Mönchengladbach Hauptbahnhof und der HS Niederrhein eine Fahrkartenkontrolle der besonderen Art statt. Nicht nur der Besitz eines Tickets wurde überprüft sondern es wurden Daten erhoben: Die im ÖPNV angetroffenen StudentInnen mussten Name, Geburtsdatum, Matrikelnummer und Hochschule angeben. Wer seine Daten nicht raus rücken wollte oder nach dem Grund der Erhebung fragte, erhielt keine Antworten, stattdessen wurden Tickets aus der Hand gerissen oder es wurde darauf hingewiesen, dass man „keine Welle machen solle“ sonst flöge man aus der Bahn. Auch in Düsseldorf gab es bereits derartige Kontrollen.
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Heimlich, still und leise hat sich der Senat der HHU am vergangenen Montag, dem 16. Oktober 2007 in einer nicht-öffentlichen Sitzung selbst entmachtet und den Hochschulrat gewählt. Dieser besteht aus fünf externen Mitgliedern sowie drei Mitgliedern der HHU selber. Als oberstes Organ der Hochschule werden von nun an fünf externe und drei hochschulinterne Mitglieder des Rates das Rektorat wählen, die Aufsicht darüber ausüben, sowie über das Profil, die Struktur und die strategische Ausrichtung der Universität (mit-)bestimmen. Die Zustimmung des Ministeriums für Innovation, Wissenschaft, Forschung und Technologie liegt auch bereits vor. In einer konstituierenden Sitzung muss der Hochschulrat nun nur noch eineN VorsitzendeN aus dem Kreis der externen Mitglieder wählen.
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