Der MSB Spartakus wurde vor ziemlich genau zehn Jahren gegründet. Somit ist es kaum verwunderlich, dass mittlerweile ein fast vollständiger Generationswechsel stattgefunden hat. Bei einer Gruppe, die nie einer anderen Position verpflichtet war als der eigenen, heißt das aber auch, dass sich mit einem Wechsel der Leute gleichzeitig Akzente und Vorstellungen verschieben.
Ohne weitere Umschweife:
Der MSB Spartakus ist Vergangenheit und die Zukunft heißt Kritik und Aktion: Linke Gruppe.
Ja, wir sind uns sicher, nein, wir distanzieren uns von gar nichts. Der MSB Spartakus war lange der Rahmen in dem viele von uns eine Menge Zeit und Herzblut investiert haben und so wird sein Nachlass an dieser Stelle weiterhin Platz haben.
Weiter geht es (in jeder Hinsicht) auf: www.kritik-aktion.de
Abschaffung der Studiengebühren – Der Senat der Uni Düsseldorf befasste sich in seiner Sitzung am 18.11.2008 mit einer ungewöhnlichen Frage, umso gewöhnlicher und vorhersehbarer war das Ergebnis.
Selbst Antragsteller Malte Kohns von der Fachschaftenliste schätzte seine Chancen wohl gering ein und hatte weitere Anträge auf Senkung der Studiengebühren und Ausnahmeregeln vorbereitet. Unfreiwillig griff er so allerdings auch den Argumenten seiner Gegner im Senat vor. Aus den Reihen der Professoren wurde jegliche ernste Diskussion um die Studiengebühren insgesamt abgelehnt, da diese Gelder unverzichtbar für die Finanzierung der Universität seien. So entbrannte stattdessen eine Debatte über Maßnahmen den „psychologischen Effekt“, den Studiengebühren bei „bildungsfernen Schichten“ auslösen würden abzuschwächen, beispielsweise über Stipendien. Dass es gerade für Studierende ohne reiche Eltern durchaus auch reale und materielle Ängste geben könnte, nach einem Studium auf einem Schuldenberg von 20.000 Euro zu sitzen, schien den Professoren nicht vorstellbar. Der Gipfel der realitätsfernen Arroganz, die sich sonst in höhnischem Gelächter während der Wortmeldungen der studentischen Vertreter_innen zeigte, war die Aussage von Professor Smeets, die angefallenen Studiengebühren seien mit einem Monatsgehalt nach dem Studium abbezahlbar.
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Am Montag, den 20.10.2008, besuchte Ministerpräsident Rüttgers die Heinrich-Heine-Universität. Gekommen war er zur Verleihung der Ehrendoktorwürde an Dr. Gert Kaiser, einen ehemaligen Rektor der Universität. Der MSB, der AStA der Uni Düsseldorf und der der FH Düsseldorf riefen zu Protesten auf. Die Verleihung der Ehrendoktorwürde war dabei Nebensache. Es ging darum, Rüttgers, wenn er schon mal da ist, die Meinung ins Gesicht zu sagen. Den Aufrufen des MSB und den ASten der Uni und der FH folgten etwa 500 Studierende, zum größeren Teil aus der FH.
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