Archiv für die Kategorie 'Hochschulpolitik'

Leserbrief des ehemaligen Finanzreferenten

Wir wollen an dieser Stelle nochmal den Leserbrief des ehemaligen Finanzreferenten Florian Lazarevic (FSL) dokumentieren. In seinem Brief schildert der ehemalige Finfanzreferent den Telefon-Skandal von Rainer Matheisen (AStA-Vorsitzender, LHG) und weißt die Darstellung seines Rücktritts aus „persönlichen Gründen“ zurück.

Der Leserbrief erschien in der Campus Delicti (CD) Nr. 265. Dass er dort erschienen ist, regte den AStA-Vorstand massiv auf. Gegendarstellung sind von Seiten des AStA-Vorstandes nicht erwünscht. Unser Artikel „Der Haushalt und die 70.000 €“, der eine Gegendarstellung zur Aussagen, der MSB könne nicht rechnen und lüge, wie er von Seiten der CD geäußert wurde, erschien natürlich nicht im Heft. Mit „unabhängiger Presse“ hat die CD in unseren Augen nichts zu tun. Und die Folge des Erscheinens von Florians Leserbrief: Hannah Schade ist als Pressereferentin zurück getreten, nachdem sie vom AStA-Vorstand vorzitiert wurde. AbweichlerInnen werden im eigenen Lager schließlich nicht geduldet.

Hier nun der Brief:

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Über das Referat für Irrationales und Antidings

Am Donnerstag fand im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Referats für Internationales und Antifaschismus eine Aufführung des Filmes „Terrorstorm“ statt. Daran gibt es nichts auszusetzen. Im Gegenteil gehört es durchaus zum Aufgabenbereich dieses Referats, auf rechtsradikales Gedankengut, wie es in „Terrorstorm“ vertreten wird, aufmerksam zu machen, es zu erklären und kritisch auseinander zu nehmen. Doch die Ankündigung der Veranstaltung machte stutzig. Statt des Namens eines Referenten, dessen Aufgabe es wäre, den Film kritisch zu kommentieren, fand sich nur ein Text, der dem Film attestiert, die „wahre Geschichte vergangener Anschläge“ offen zu legen. Die verblüffende Wahrheit ist: Der Film wurde tatsächlich völlig unkritisch und affirmativ präsentiert. Auf die Nachfrage von MSB-Leuten, ob es sich tatsächlich nicht um ein Missverständnis handle, hieß es seitens eines der verantwortlichen Referenten, dass man den Film interessant finde, ihn sich mehrfach angesehen habe, und mit der Vorführung für gewisse Dinge ein „Bewusstsein wecken“ (!) wolle. Dass sich die Veranstalter auch durch eindringliches Zureden und Benennung der wichtigsten Kritikpunkte nicht davon abhalten ließen, einen tendenziell rechtsradikalen Film zu zeigen, kann man, wenn überhaupt, nur als traurige Realsatire verstehen.

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SP-Sitzung 8.

Am vergangenen Mittwoch fand die 8. Sitzung des Studierendenparlaments statt. Ein erneutes Misstrauensvotum, dieses Mal gegen den kompletten AStA-Vorstand, unterstützt von der Fachschaftenliste (FSL), den Piraten, campus:grün und natürlich vom MSB Spartakus, sorgten für breites Interesse unter den StudentInnen, die zahlreich anwesend waren.

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Studentenwerk Düsseldorf droht 3600 MieterInnen mit Kündigung

Pressemitteilung

Ohne rechtliche Grundlage verlangt das Studentenwerk zurzeit von allen MieterInnen der StudentInnenwohnheime eine amtliche Meldebestätigung. Bei Nichtbefolgen wird mit Kündigung gedroht. Dabei spielt das Studentenwerk bewusst mit der Angst seiner MieterInnen, die sich oftmals eine Wohnung auf dem freien Markt nicht leisten können.

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Hochschulradio Düsseldorf zu Vorkommnissen im AStA

Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Beitrag des Hochschulradio Düsseldorf zu den aktuellen Vorkommnissen im AStA und zur gestrigen SP-Sitzung: www.hoerrhein.de/mediabig/1965A.mp3

Koalitionsbruch bringt Finanzunregelmäßigkeiten ans Tageslicht

Pressemitteilung

Auf der Sitzung des Studierendenparlaments (SP) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wurde am 18. März der zweite stellvertretende AStA-Vorsitzende Dennis Heckendorf von der Fachschaftenliste (FSL) aus heiterem Himmel mit einem konstruktiven Misstrauensvotum aus dem AStA gewählt und die Koalition aus LHG, Jusos und FSL damit beendet. Weder LHG noch Jusos waren zunächst bereit, ihren Antrag zu begründen. Im Zuge der Debatte traten Finanzunregelmäßigkeiten im AStA zu Tage.

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„Können wir jetzt endlich diskutieren??“

Am 16.1. fand im Hörsaal 3F eine Podiumsdiskussion zum Thema CHE-Hochschulranking statt. Das CHE (Zentrum für Hochschulentwicklung) ist in den letzten Monaten arg in die Kritik geraten, welche ihren vorläufigen Höhepunkt im Boykott-Aufruf der ASFH Berlin fand. Alle Schweizer und auch Österreichische Universitäten traten aus dem Hochschulranking aus. An der Podiumsdiskussion nahmen Professor Dr. Baurmann (Geschäftsführer des sozialwissenschaftlichen Instituts), Petra Giebisch (CHE), Thorsten Bultmann (Bund demokratischer WissenschaftlerInnen) und Andrea Remmers (ASTA-Vorsitzende der ASFH Berlin) teil.

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CHE-Ranking – Podiumsdiskussion am 16.01.

Seit 1998 führt das CHE/Centrum für Hochschulentwicklung, eine 1994 von der Bertelsmann-Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz gegründete gGmbH, das “CHE-HochschulRanking” an den bundesdeutschen Hochschulen durch. Umstritten ist nicht nur das CHE selbst, durch seine Nähe zum Bertelsmann-Konzern und seinen Umgang mit den Ergebnissen aus Umfragen (so schloss man beim CHE aus einer Umfrage, in der drei Studiengebührenmodelle bewertet werden sollten, dass Studiengebühren generell befürwortet würden), sondern auch das HochschulRanking als solches.

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“Ein voller Erfolg”

Am Donnerstag, den 15.11.2007, fand die vierte Sitzung des Studierendenparlaments der HHU statt. Die wichtigsten Themen waren das NRW-Semesterticket, die AStA-ESAG und das diesjährige Filmfest an der HHU. Hauptsächlich ging es um massives Fehlverhalten des AStA-Vorstandes im Umgang mit studentischen Geldern.

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Semesterticket her, oder Du fliegst aus der Bahn!

Klingt nach einem Überfall? So etwas Ähnliches war es auch. Am Dienstag vergangener Woche fand auf der Strecke zwischen Mönchengladbach Hauptbahnhof und der HS Niederrhein eine Fahrkartenkontrolle der besonderen Art statt. Nicht nur der Besitz eines Tickets wurde überprüft sondern es wurden Daten erhoben: Die im ÖPNV angetroffenen StudentInnen mussten Name, Geburtsdatum, Matrikelnummer und Hochschule angeben. Wer seine Daten nicht raus rücken wollte oder nach dem Grund der Erhebung fragte, erhielt keine Antworten, stattdessen wurden Tickets aus der Hand gerissen oder es wurde darauf hingewiesen, dass man „keine Welle machen solle“ sonst flöge man aus der Bahn. Auch in Düsseldorf gab es bereits derartige Kontrollen.

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