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SP-Präsident mit Kontakten in rechte Kreise

SP-Präsident an der Heinrich-Heine-Universität pflegt Kontakte in die rechte Burschenschafts- und Musikszene. Auf Intervention unter anderem des MSB Spartakus kündigt er seinen Rücktritt an. Im Fachbereich Philosophie hält er jedoch an seinen Ämtern fest.

Der Präsident des Studierendenparlaments (SP) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf (HHU) Patrick Körner, Mitglied der Fachschaftenliste (FSL), unterhält Kontakte in rechte Kreise. Bisher bekannt geworden ist mindestens ein enger Kontakt zu einem Mitglied der Bonner Burschenschaft Alte Breslauer Burschenschaft der Raczeks zu Bonn und vier weitere Mitglieder der Burschenschaft, die er als Freunde auf seiner StudiVZ-Seite führt, sowie in die rechte Darkwave- und Neo-Folk-Szene. Er identifiziert sich mit RechtsRock-Bands wie Von Thronstahl, benutzt deren Texte und Symbole im StudiVZ und fühlt sich der extrem rechten Plattform Neo:Form zugehörig.

Diese Erkenntnisse traten nach seiner Wahl zum SP-Präsidenten (22.07.08) zu Tage. Der MSB Spartakus (MSB) begrüßt seine Ankündigung, von seinem Posten im SP und seinen Stellvertreterposten in Senat und Fakultätsrat der Philosophischen Fakultät zurückzutreten. Dass er sein Amt im Fachschaftsrat und im Institutsvorstand der Philosophie nicht räumen will, verurteilen wir aufs Schärfste. Der MSB hat erheblichen Zweifel, ob Patrick Körner angesichts seiner mangelnden Abgrenzungsfähigkeit zum rechtsextremen Spektrum in der Lage ist, demokratische Ämter auszuüben. Darüber hinaus fordern wir die FSL auf, sich von der Person Patrick Körner zu distanzieren und ihn auszuschließen.

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Von Polizisten geschlagen, von Jusos verraten – und trotzdem erfolgreich gewesen

Über 3000 StudentInnen protestierten am 17.06. gegen Studiengebühren und eingeschränkten Zugang zu Masterplätzen.

Die bunte und lautstarke Demo setzte sich mit leichter Verspätung kurz nach 12 Uhr in Richtung Innenstadt in Bewegung. Darunter neben zahlreichen Fahnen, Transpis und Schildern, eine Gruppe aus Köln, die verkleidet als Hochschulräte und Rektor in Königsgewand und Krone auftraten. Ob Rektor Labisch bei diesem Anblick in Sehnsucht schwelgen oder sich eher ertappt fühlen würde, weiß wohl nur er selber. Weitere Gruppen kamen u.a. aus Bonn, Dortmund, Duisburg, Essen, Münster, Paderborn, Siegen, Bochum und Bielefeld. Auch die Clowns Army sorgte für viel Gelächter als sie immer wieder die Helm-Knüppel-Sonnenbrille-Kaugummi-Rambo-Fraktion der Polizei nachmachte (mit sehr viel mehr Charme übrigens) oder quer durch sich bildende Polizeiketten Fangen spielte.

Mit Abwesenheit glänzten hingegen die Jusos, die lieber in der Uni Wahlkampf für das Studierendenparlament machten, in dem sie vorgeben sich für die Abschaffung der Studiengebühren einzusetzen, anstatt auch effektiv etwas dafür zu tun. Eine Ankündigung im Hochschulradio am Montag war das höchste an Anstrengung, das sie für die Demo aufbringen konnten. Die Arbeit haben wie immer andere gemacht. Andererseits ist es ja nicht so, dass sie jemand wirklich vermisst hätte…

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Wahl zum SP ’08

Nächste Woche gibt’s mal wieder Wahlen: das Studierendenparlament wird neu gemacht. Das ist natürlich der Grund, warum die Uni wie ein Dschungel aussieht: überall Plakate. Um Euch ein wenig Überblick über unsere Motive zu bringen, findet Ihr eine Auswahl hier.

Jetzt reicht’s! Bildungsnotstand in NRW!

Wir schließen uns dem Aufruf des Landes-ASten-Treffens (LAT) an und laden Euch ein, mit uns am Dienstag, den 17.06. zu demonstrieren. Treffpunkt ist 11:30 Uhr am Hauptbahnhof, los geht es um 11:55 Uhr.

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15 Jahre nach dem Solinger Brandanschlag

Am Samstag findet eine Demo anlässlich des 15 Jahrestages des Brandanschlags von Nazis auf das Haus der Familie Genç in Solingen statt. Kommt alle um 12:00 zu Mühlenplatz in Solingen-Mitte.

Kein Vergeben, kein Vergessen! Rassismus bekämpfen!

Mehr Infos und den Aufruf findet ihr unter: www.solinger-appell.tk

Keine Nazi-Kundgebung in Düsseldorf

Nazi wollen am 25. Mai auf dem Reeser Platz in Düsseldorf eine Kundgebung abhalten. Wir rufen dazu auf, sich an den Gegenaktionen zu beteiligen und dokumentieren den Aufruf des Antifa-KoK:

Extreme Rechte plant Kundgebung in Düsseldorf-Golzheim.
Antifa kündigt Gegenaktionen an.

Für den 25. Mai 2008 mobilisiert die extrem rechte „Junge Landmannschaft Ostdeutschland“ (JLO, ehemals „Junge Landmannschaft Ostpreußen“) zu einem „Schlageter-Gedenken“ vor dem 39er Denkmal am Reeser Platz.

Anlass ist der 85. Todestag des in der extremen Rechten verehrten und zum Helden und Märtyrer hochstilisierten Freikorpskämpfers Albert Leo Schlageter. Dieser war am 26. Mai 1923 in Düsseldorf wegen Sabotage gegen die französischen Truppen (u.a. einem Sprengstoffanschlag auf die Bahnstrecke bei Düsseldorf-Kalkum) und wegen Spionage hingerichtet worden.

Als Redner vorgesehen sind neben Dirk Pott vom Bundesvorstand der JLO, die jährliche neonazistische Großaufmärsche in Dresden veranstaltet, zwei Düsseldorfer:

- der ehemalige stellvertretende Bundesvorsitzende der extrem rechten „Republikaner“, Rechtsanwalt Dr. Björn Clemens aus Düsseldorf-Flingern.

- der dem Spektrum bzw. nahen Umfeld der Auschwitzleugner und den erst kürzlich verbotenen Vereinen „Collegium Humanum“ sowie „Verein zur Rehabilitierung der wegen Bestreitens des Holocausts Verfolgten“ zuzurechnende Rechtsanwalt Hajo Herrmann aus Düsseldorf-Oberkassel.

Wir werden nicht tatenlos dabei zusehen, wenn die extreme Rechte einmal mehr die Geschichte umzuschreiben versucht und öffentlich ihren Opfermythos und Nationalismus propagiert. Wir rufen deshalb zu Protestaktionen auf.

Aktuelle Infos findet ihr unter www.antifa-kok.de!

Antifa-Camp 2008 im Rheinland

Antifa-Camp im Rheinland

Vom 25. bis 29. Juni findet das Antifa-Camp 2008 im Rheinland statt. Hier könnt ihr euch über Theorie und Praxis linker antifaschistischer Politik informieren, neue Kontakte knüpfen, zusammen diskutieren und feiern. Mehr Infos, das Programm und die Anmeldung findet ihr unter: antifa-camp.de.

Barbarei an deutschen Hochschulen – Die Bücherverbrennung von 1933

Das war ein Vorspiel nur, dort wo man Bücher verbrennt, verbrennt man auch am Ende Menschen. (Heinrich Heine)

Heine Statur mit Zitat-Banner

Bücher vor Heine-Statur

Mit einer kleinen Aktion vor der ULB haben wir heute der Bücherverbrennung durch die Nazis 1933 gedacht. Wir wollten mit unserer Aktion über den barbarischen Wahn deutscher StudentInnen berichten und ein Bewusstsein wecken, dass so etwas nie wieder geschehen darf. Vor der Heine-Statur haben wir ein Banner mit oben genanntem Zitat angebracht und davor Bücher aufgestellt, die 1933 verbrannt wurden. Wer eine Liste von AutorInnen und Werken sucht, wird bei Wikipedia fündig.

Hier noch das verteilte Flugblatt: Weiterlesen von ‘Barbarei an deutschen Hochschulen – Die Bücherverbrennung von 1933′

Rainer mit dem Rücken an der Wand

AStA-Vorstand geht gerichtlich gegen MSB vor

Am 30.4. erreichten Mitglieder des MSB Spartakus Briefe des Landgerichts Düsseldorf, in denen ihnen mitgeteilt wurde, dass der AStA-Vorsitzende Rainer Matheisen (LHG) eine einstweilige Verfügung gegen sie erwirkt hat. Das Gericht verfügte, dass der MSB sich nicht mehr in geschehener Weise zum Themenkomplex “AStA-Haushalt und die 70.000 €” äußern darf. Das ist auch der Grund, warum einige Artikel von unserer Homepage verschwunden sind. Angehört wurde der MSB dazu bisher nicht. Rainer Matheisen versucht die Opposition an der HHU gerichtlich mundtot zu machen. Das wird ihm nicht gelingen.

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Leserbrief des ehemaligen Finanzreferenten

Wir wollen an dieser Stelle nochmal den Leserbrief des ehemaligen Finanzreferenten Florian Lazarevic (FSL) dokumentieren. In seinem Brief schildert der ehemalige Finfanzreferent den Telefon-Skandal von Rainer Matheisen (AStA-Vorsitzender, LHG) und weißt die Darstellung seines Rücktritts aus „persönlichen Gründen“ zurück.

Der Leserbrief erschien in der Campus Delicti (CD) Nr. 265. Dass er dort erschienen ist, regte den AStA-Vorstand massiv auf. Gegendarstellung sind von Seiten des AStA-Vorstandes nicht erwünscht. Unser Artikel „Der Haushalt und die 70.000 €“, der eine Gegendarstellung zur Aussagen, der MSB könne nicht rechnen und lüge, wie er von Seiten der CD geäußert wurde, erschien natürlich nicht im Heft. Mit „unabhängiger Presse“ hat die CD in unseren Augen nichts zu tun. Und die Folge des Erscheinens von Florians Leserbrief: Hannah Schade ist als Pressereferentin zurück getreten, nachdem sie vom AStA-Vorstand vorzitiert wurde. AbweichlerInnen werden im eigenen Lager schließlich nicht geduldet.

Hier nun der Brief:

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