Am Donnerstag fand im Rahmen einer Veranstaltungsreihe des Referats für Internationales und Antifaschismus eine Aufführung des Filmes „Terrorstorm“ statt. Daran gibt es nichts auszusetzen. Im Gegenteil gehört es durchaus zum Aufgabenbereich dieses Referats, auf rechtsradikales Gedankengut, wie es in „Terrorstorm“ vertreten wird, aufmerksam zu machen, es zu erklären und kritisch auseinander zu nehmen. Doch die Ankündigung der Veranstaltung machte stutzig. Statt des Namens eines Referenten, dessen Aufgabe es wäre, den Film kritisch zu kommentieren, fand sich nur ein Text, der dem Film attestiert, die „wahre Geschichte vergangener Anschläge“ offen zu legen. Die verblüffende Wahrheit ist: Der Film wurde tatsächlich völlig unkritisch und affirmativ präsentiert. Auf die Nachfrage von MSB-Leuten, ob es sich tatsächlich nicht um ein Missverständnis handle, hieß es seitens eines der verantwortlichen Referenten, dass man den Film interessant finde, ihn sich mehrfach angesehen habe, und mit der Vorführung für gewisse Dinge ein „Bewusstsein wecken“ (!) wolle. Dass sich die Veranstalter auch durch eindringliches Zureden und Benennung der wichtigsten Kritikpunkte nicht davon abhalten ließen, einen tendenziell rechtsradikalen Film zu zeigen, kann man, wenn überhaupt, nur als traurige Realsatire verstehen.
Weiterlesen von ‘Über das Referat für Irrationales und Antidings’
Am vergangenen Mittwoch fand die 8. Sitzung des Studierendenparlaments statt. Ein erneutes Misstrauensvotum, dieses Mal gegen den kompletten AStA-Vorstand, unterstützt von der Fachschaftenliste (FSL), den Piraten, campus:grün und natürlich vom MSB Spartakus, sorgten für breites Interesse unter den StudentInnen, die zahlreich anwesend waren.
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Pressemitteilung
Ohne rechtliche Grundlage verlangt das Studentenwerk zurzeit von allen MieterInnen der StudentInnenwohnheime eine amtliche Meldebestätigung. Bei Nichtbefolgen wird mit Kündigung gedroht. Dabei spielt das Studentenwerk bewusst mit der Angst seiner MieterInnen, die sich oftmals eine Wohnung auf dem freien Markt nicht leisten können.
Weiterlesen von ‘Studentenwerk Düsseldorf droht 3600 MieterInnen mit Kündigung’

http://de.indymedia.org/2008/03/211706.shtml
Heute Vormittag, Freitag den 28.03 versammelte sich ein klägliches Grüppchen der extrem rechten Bürgerbewegung Pro NRW/Pro Köln vor der Düsseldorfer Staatskanzlei um eine, auf ihrer Homepage angekündigte, Mahnwache abzuhalten. Dort wurde von dem NRW - Innenminister der Verfassungsschutzbericht NRW 2007 vorgestellt, in dem PRO NRW/Köln als rechtsextremistisch eingestuft wird. Mit Deutschland- und NRW Fahnen versammelten sich etwa 20 Aktivisten von PRO NRW/Köln vor der Staatskanzlei um gegen diese Einstufung zu protestieren. Anwesend waren hauptsächliche die rechten Funktionäre von Pro Köln und ein paar Leverkusenern.
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Wir dokumentieren an dieser Stelle einen Beitrag des Hochschulradio Düsseldorf zu den aktuellen Vorkommnissen im AStA und zur gestrigen SP-Sitzung: www.hoerrhein.de/mediabig/1965A.mp3
Pressemitteilung
Auf der Sitzung des Studierendenparlaments (SP) der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf wurde am 18. März der zweite stellvertretende AStA-Vorsitzende Dennis Heckendorf von der Fachschaftenliste (FSL) aus heiterem Himmel mit einem konstruktiven Misstrauensvotum aus dem AStA gewählt und die Koalition aus LHG, Jusos und FSL damit beendet. Weder LHG noch Jusos waren zunächst bereit, ihren Antrag zu begründen. Im Zuge der Debatte traten Finanzunregelmäßigkeiten im AStA zu Tage.
Weiterlesen von ‘Koalitionsbruch bringt Finanzunregelmäßigkeiten ans Tageslicht’
Am 16.1. fand im Hörsaal 3F eine Podiumsdiskussion zum Thema CHE-Hochschulranking statt. Das CHE (Zentrum für Hochschulentwicklung) ist in den letzten Monaten arg in die Kritik geraten, welche ihren vorläufigen Höhepunkt im Boykott-Aufruf der ASFH Berlin fand. Alle Schweizer und auch Österreichische Universitäten traten aus dem Hochschulranking aus. An der Podiumsdiskussion nahmen Professor Dr. Baurmann (Geschäftsführer des sozialwissenschaftlichen Instituts), Petra Giebisch (CHE), Thorsten Bultmann (Bund demokratischer WissenschaftlerInnen) und Andrea Remmers (ASTA-Vorsitzende der ASFH Berlin) teil.
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Es erfordert einiges an Organisationstalent, Studium, Kind, Haushalt und eventuell Nebenerwerbstätigkeit unter einen Hut zu bringen. Der ständige Balanceakt und die Sorge um die existentielle Absicherung der Familie führen häufig dazu, dass der Wunsch, das begonnene Studium auf die eine oder andere Art und Weise rasch zu beenden, groß ist. Studiengebühren und das eher miserable Angebot an Kinderbetreuung für Kinder unter 3 Jahren tragen das ihre dazu bei. Weiterlesen von ‘Infoveranstaltung “Studieren mit Kind” 17.01.’
Seit 1998 führt das CHE/Centrum für Hochschulentwicklung, eine 1994 von der Bertelsmann-Stiftung und der Hochschulrektorenkonferenz gegründete gGmbH, das “CHE-HochschulRanking” an den bundesdeutschen Hochschulen durch. Umstritten ist nicht nur das CHE selbst, durch seine Nähe zum Bertelsmann-Konzern und seinen Umgang mit den Ergebnissen aus Umfragen (so schloss man beim CHE aus einer Umfrage, in der drei Studiengebührenmodelle bewertet werden sollten, dass Studiengebühren generell befürwortet würden), sondern auch das HochschulRanking als solches.
Weiterlesen von ‘CHE-Ranking – Podiumsdiskussion am 16.01.’
Am Samstag, den 24.11., findet in Neuss eine Demonstration gegen den Frauenabschiebeknast und den sexistischen und rassistischen Normalzustand statt. Kommt alle um 14 Uhr zum Marienkirchplatz/Hauptausgang Neuss HBF.

Wir dokumentieren den Aufruf der Antifa Neuss:
Weiterlesen von ‘Den sexistischen und rassistischen Normalzustand brechen!’